Klangvolle Namen – die Profis beim Bike Navy

Die Freude ist groß – aufs Bike Navy und das Wiedersehen. Am 11.7.2021 treffen sich auf dem Marine-Flughafen in Nordholz sechs Radsportler mit professioneller Vergangenheit und zahlreichen Erfolgen. „Es ist immer schön, wenn wir uns mal treffen“, sagt Rene Enders, einer der Stars auf der Startbahn. Sie werden an diversen Rennen beteiligt sein, und ihr Ehrgeiz ist ungebrochen. Aber das Sextett steht auch für das Motto des Bike Navy: Viel Spaß auf zwei Rädern! 

Rene Enders – Der 34-Jährige holte jeweils Bronze im Teamsprint bei Olympia in Peking (2008) und London (2012), zudem wurde er Weltmeister im Teamsprint 2011. Mit einer Zeit von unter neun Sekunden auf 100 Meter ist er Weltrekordhalter des ganz kurzen Sprints.

Carsten Podlesch –  Holte die Steher-Weltmeisterschaft (Rennen im Windschatten eines Schrittmachers) in 1994 und gilt angesichts der damals letztmalig ausgetragenen Titelkämpfe als „ewiger Weltmeister“. Zudem wurde der 51-Jährige 1992 Weltmeister der Amateure und gewann allein drei Europameisterschaften – natürlich auch als Steher.

Andreas Bach – Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung bei den Titelkämpfen 1994 in Palermo und im selben Jahr Deutscher Vizemeister in der Einzelverfolgung. Der 52-Jähriger hatte bereits 1986 die Vize-Juniorenweltmeisterschaft in der Mannschaftsverfolgung gewonnen.

Björn Schröder – Nahm mehrfach mit dem Team Milram an der Tour teil, startete zudem bei der Vuelta und dem Giro – der 40-Jährige zählt damit zum erlauchten Kreis der Fahrer, die an den drei „Grand Tours“ teilgenommen und sie beendet haben.

Marcel Barth – Nach Erfolgen als Junioren-Fahrer – etwa WM-Silber im Madison (2er-Mannschaftsfahren) und der Weltmeisterschaft im Punktefahren –  zog es den mittlerweile 35-Jährige zu den Sechstagerennen. In insgesamt 25 Starts machte sich „Baller“ Barth dabei auch einen Namen als Stimmungskanone. Ist noch heute in seiner Freizeit als DJ aktiv.

Björn Glasner – Gewann 2004 die Rheinland-Pfalz-Rundfahrt und wurde im selben Jahr zum Sportler des Jahres in diesem Bundesland gewählt. Der 48-Jährige trat für diverse internationale Teams an, etwa Gerolsteiner und Lamonta.